Berufliches Trainingszentrum Rhein-NeckarBerufliches Trainingszentrum Rhein-Neckar

Erfolgreich trotz Krankheit

Claus Geiss

(Wiesloch, 07.05.2010) Mehr als zwei Drittel der Absolventen des Beruflichen Trainingszentrums Rhein-Neckar finden einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung. Einer der Teilnehmer ist jetzt im SRH Geschäftsbericht.

Für Oliver Soest beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Der 41-jährige startet trotz seiner psychischen Erkrankung eine Ausbildung zum Bürokaufmann in einem Berufsförderungswerk. Die Voraussetzungen dafür hat das Berufliche Trainingszentrum Rhein-Neckar (BTZ) in Wiesloch geschaffen. Soest leidet an Schizophrenie. Er musste seine Arbeit aufgeben und stationär behandelt werden. Im Beruflichen Trainingszentrum Rhein-Neckar erarbeitete er sich mit professioneller Unterstützung eine Berufsperspektive und trainierte Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit für den Berufsalltag. „Psychische Erkrankungen nehmen stetig zu und treffen häufig kompetente Fachkräfte. Wir unterstützen diese Menschen dabei, wieder in der Gesellschaft und im Beruf Fuß zu fassen“, sagt Franz-Thomas Gann, Geschäftsführer des BTZ Rhein-Neckar.

Im SRH Geschäftsbericht 2009 wurden exemplarisch die Geschichten und Bilder von Kunden und Mitarbeitern festgehalten. Neben Oliver Soest sind das beispielsweise ein Patient, der trotz künstlichem Hüftgelenk seine Leidenschaft für das Tanzen nicht aufgeben muss und eine junge Frau, die sich auf eine Karriere im Hotelmanagement vorbereitet. Als Bühne dient ein weißer Kubus, der sich je nach Thema in eine andere, typische SRH Kulisse verwandelt: Vom Krankenzimmer zum Klassenraum, von der Hotelakademie zur Hochschulbibliothek. Hier begegnen sich authentische SRH Kunden und Mitarbeiter. Über jeder Szene liegen überdimensionale Projektionen, die zeigen, was sonst nicht zu sehen ist.

Der SRH Geschäftsbericht 2009 ist ab heute online


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